Bildsprache, KI und Content Strategie mit Simone Naumann - Content Strategy Rocks Staffel 3 Episode 04

Shownotes

Website von Simone Naumann: https://simone-naumann.com/

LinkedIn Profil von Simone Naumann: https://de.linkedin.com/in/simonenaumannfotografie

Instagram Account von Simone Naumann: https://www.instagram.com/simonenaumannvisual/

Website der SMARTphotoschule: https://die-smartphotoschule.com/

Buch von Simone Naumann: https://dpunkt.de/produkt/das-geheimnis-kreativer-smartphone-fotos/

Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen zu einer neuen Folge von Content Strategy Rocks.

00:00:03: Ich bin Steffi, eure Podcast-Hosterin und heute visuell leicht überfordertab Bildspracher Padawan mit akuter Mutwortneugier.

00:00:11: Heute freue ich mich sehr Simone Neumann bei mir begrüßen zu dürfen.

00:00:14: Simone ist Fotografin, Bildsprache-Expertin und jemanden der nicht nur sieht ob ein Bild hübsch ist sondern auch ob es strategisch überhaupt weiß was es da tut.

00:00:23: In unserem Gespräch tauchen wir einen in die Frage was Bildsprach eigentlich ausmacht.

00:00:28: Spoiler, es ist nicht das Logo oben rechts und auch nicht die gleiche Beschrift auf dem Instagram-Post.

00:00:34: Wir sprechen darüber welche Rolle Motive, Gestaltung, Emotionen und Haltungen spielen wie Bildsprache aus der Identität einer Marke entsteht um darum sie viel mehr ist als ein nettes visuelles Beiwerk.

00:00:46: Natürlich schauen wir auch auf KI – Wie kann Sie helfen Bildsprach weiter zu entwickeln?

00:00:50: Wo ist sie ein kreatives Werkzeug und an welcher Stelle?

00:00:53: sollten Bitte weit hin selbst denken, sehen fühlen und nicht einfach alles der Promptmaschine überlassen.

00:01:00: Also schärft euren Blick entstabt eure Mutwurz und denkt dran.

00:01:04: eine gute Bildsprache erkennt man nicht daran das überall das Logo draufklebt sondern daran dass man die Marke auch ohne logo wiedererkennt.

00:01:12: Los geht's!

00:01:21: aus dazu

00:01:30: gerechnet oder hinzugefügt.

00:01:33: Großartige Frage!

00:01:34: Also im Grunde ist die Bildsprache nicht das Bild an sich, sondern die Bildsprache ist das System dahinter.

00:01:41: Die Merkmale, aus denen sich ein Bild zusammensetzt und da sind eigentlich drei.

00:01:45: Das ist das Motiv.

00:01:47: was zeigen wir?

00:01:50: Da stecken ganz viele fotografische Gestaltungsmittel drin, die ich gerne meinen Kunden erkläre Und natürlich Emotionen und Haltung.

00:02:01: Welche Wirkung wollen wir erzielen, wie weit wir rüberkommen?

00:02:04: Sind unsere Bilder fröhlich?

00:02:05: sind sie ernsthaft?

00:02:07: und all diese Themen die Tonalität sozusagen also das sind die wichtigsten Bestandteile einer Bildsprache.

00:02:15: was nicht dazu gehört zur Bildsprach sind kraftische Elemente Farben Texten die drauf gelegt werden.

00:02:23: ich sehe es ganz oft auf Instagram dass die BVG aber ein gutes Beispiel, BVGBerlin.

00:02:29: Die Berliner Verkehrsbetriebe haben einen ganz lustigen Instagram-Kanal und zeige ich auch gerne als Beispiele.

00:02:34: Sie haben halt keine eigene Bildsprache in dem Sinne weil sie durch ganz Berlin einfach knipsen.

00:02:39: Die sprechen die Bildsprach ihrer User ihre Fahrgäste.

00:02:43: Und die haben natürlich gesagt okay wir nehmen jetzt einfach ein Logo und unsere gelbe Schrift und das setzen wir auf unsere Bilder drauf.

00:02:49: ist eine Einheitlichkeit in Social Media funktioniert super!

00:02:52: Aber es ist halt keine eigenen Bildsprachen im Sinne von, die können wir jetzt auf die Webseite setzen oder wir haben auch in unserem Präsentationen wieder Erkennungswert.

00:03:02: Ja das sind so die Bestandteile die wichtigsten.

00:03:06: Denkst du dass sich da oder weißt du das vielleicht sogar ob sich dadurch KI vielleicht noch etwas verändert hat?

00:03:12: Gibt es denn noch weitere BestandTeile an Sachen Bildsprache dann?

00:03:16: Das ist eine sehr gute Frage.

00:03:17: ich hoffe nicht!

00:03:19: Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen.

00:03:20: Also die Bildsprache an sich wird kreativer werden, wir haben vielen mehr Möglichkeiten.

00:03:25: also zu einer Unternehmensbildsprache muss jetzt nicht da irgendwas dazu kommt Themen dazukommen inhaltet dazzukommen.

00:03:33: aber wir haben zum Beispiel die Möglichkeit das mache ich ja ganz gerne.

00:03:35: ich arbeite so kreativ ich versuche ich habe mit journey beigebracht was sind meine Farben?

00:03:40: Was ist mein ci?

00:03:42: und ich möchte nicht KI Bilder einfach zeigen und sagen hier ist eine coole Fotografie, sondern ich arbeite sehr kreativ und arbeite mit Collagen mit Farben.

00:03:51: Und hat mir da so ne eigene Bildsprache angewöhnt um auch Themen anzukündigen zum Beispiel?

00:03:57: Und das kann KI.

00:03:58: dann kann man mit KI natürlich großartig machen!

00:04:00: Das heißt wenn man erstmal so ne Basis von Bildsprachen hat und die wichtigsten Bestandteile, dann dass es auch durchaus etwas was man dann auch gezielt einsetzen kann um ein bisschen KI... die eigene Bildsprache sozusagen an die Hand zu geben, sage ich jetzt mal.

00:04:15: Ich danke dir sehr für diesen Satz!

00:04:18: Weil viele sagen, ich will Bild...ich will lernen und zeig mir wie ein KI-Bildgenerator geht.

00:04:23: dann erkläre ich aber auch, weißt du wieder eine Kamera funktioniert?

00:04:26: Weil das ist es für mich das Gleiche.

00:04:28: Wichtig sind ja die Menschen dahinter, die den Prom schreiben Und da schreibe ich nämlich rein was meine Bildsprach ausmacht.

00:04:35: Genau das ist's.

00:04:37: Es passt vielleicht auch zu der zweiten Frage ganz gut.

00:04:40: Deswegen fühle ich die doch einfach mal gerade an, weil wir uns darüber gerade auch unterhalten haben.

00:04:45: Woran erkennst du ob eine Bildsprache funktioniert?

00:04:48: Unabhängig von Reichweite Performance-Zahlen oder ich sag jetzt mal den Thema KI.

00:04:53: Ich meine auch KI.

00:04:54: Bilder mit der richtig gefütterten Bildsprach können ja auch ich sage jetzt mal funktionieren.

00:04:58: aber woran erkennt das?

00:04:59: ein geschultes Auge so wie deines?

00:05:03: Ja, ich glaube das können auch alle erkennen ob das funktioniert.

00:05:05: Weil wir sehen ja Bilder wenn sie wahr und die Art und Weise wie und was wir wahrnehmen Das ist ja durch die Bildsprache gestaltet.

00:05:12: Das heißt es dass im Hauptmotiv die Geschichte Und ob eine Absicht hinter erkannt wird.

00:05:18: warum wird dieses Bild gemacht?

00:05:19: Was wird mit dem Bild erzählt?

00:05:21: Ich habe ein nettes Beispiel Ein Kollege hat mal auf Facebook ein Foto von einem Baby gepostet und hat geschätzt jetzt wird der kleine schon drei Jahre alt.

00:05:29: Was denkst du was unter dem Post stand?

00:05:31: Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Kind!

00:05:35: Also er hat mit dem Bild, das war immer ein sehr nettes Beispiel.

00:05:38: Er hat natürlich eine ganz andere Geschichte erzählt aber es ist natürlich so dass unser Auge ganz doll durchs Bild wandert also unsere Augen nimmt sagen die Wissenschaftler in Sekunden mehreren Millionen Informationen auf Die verarbeiten wir nicht allem gehören.

00:05:53: Aber wir gehen auf Punkte die wir schon kennen.

00:05:56: aber Es sind auch Elemente wie Licht.

00:05:59: Wir schauen gerne in Gesicht, denn wir wollen immer scharfe Bilder sehen.

00:06:02: Das heißt unser Auge geht nicht pixel für pixel im Bild durch und scant alles ab sondern es geht auf diese Gestaltungselemente die wir jetzt in der Hand haben, die wir mit der Kamera umsetzen oder vielleicht auch in einem Prompt schreiben können.

00:06:15: das ist... das zweite ist auch gute Bildsprache erkennt man auch an Perspektiven.

00:06:21: Die vermittelt Emotionen.

00:06:23: Jetzt denkt mal an Filme.

00:06:24: Filme sind ein schönes Beispiel.

00:06:26: Du hast die verschiedenen Einstellungen, du hast die Totale, die erzählt ganz viel, wo handelt das?

00:06:31: Du hast den Halb-Totalen, die zeigt irgendein Ort aber die zeigt vielleicht schon Protagonisten und genauso kannst du eine Fotografie vorgehen bis hin zu Detailaufnahmen.

00:06:41: Einstellgrößen.

00:06:43: Vogelperspektive!

00:06:45: Du zeigst von oben ganz ne Übersicht, aber die Motive sind klein.

00:06:49: Willst du dein Motiv Größe geben?

00:06:51: Stärke!

00:06:52: Meine Kinder macht man das ganz oft ist so die Vollsperspektive.

00:06:56: Und so vermittelst du Emotionen, geschwöne Gänsehaut, weil ich das erzähle!

00:07:02: Ja aber

00:07:04: das ist etwas was mich wahnsinnig begeistert, weil visuelle Elemente haben so einen starken Erzählcharakter.

00:07:11: Wie gesto vor um eine Bildsprache aus der Identität einer Marke herauszuentwickeln, statt die an Trends oder persönlichen Vorlieben auszutrichten?

00:07:19: Aus der Intensität einer Marke heraus entwickeln, finde ich eigentlich das Wichtigste und den Trend zu folgen.

00:07:26: Ich finde man sollte sich ein bisschen anlehnen an Trends.

00:07:29: ja aber eigentlich ist die Bildsprache wirklich das was deine Marke hergibt, deine Positionierung, deine Werte.

00:07:36: daraus wird die Bildsprache entwickelt.

00:07:38: Das heißt mein Tipp auch immer Folge nicht heute ist Beech nächstes Jahr ist Rosa die Trendfarbe sondern bleibt bei dir.

00:07:46: Nimm ein bisschen hier und da mit um Bildsprache einen frischen Wind zu geben, aber Folge nicht jeden Trend sondern schau lieber was braucht deine Zielgruppe.

00:07:57: Wie machen wir das in den Trainings?

00:08:00: Wir haben die Positionierung.

00:08:01: als Erkunde kommt zu mir.

00:08:03: meistens mache ich es gerne für Einzelunternehmer in eins-zu-eins Trainings Und dann bekomme ich so in Stichworten die ganze Positionierung erzählt, schreibe schön auf und auf Post-its.

00:08:13: Dann haben wir das sozusagen im Kopf wieder rein geholt.

00:08:16: Das liegt auch mit Stichwurten auf unserem Tisch.

00:08:19: Und dann gehen wir an die Bilderarbeit.

00:08:21: Ich arbeite wahnsinnig gerne analog mit Zeitungen.

00:08:24: Und intuitiv holen wir ganz viele Bilder aus den Zeitschriften Und daraus entstehen Mutboots.

00:08:32: Die Orten werden nämlich dann den Kennzeichen zu, wie könnte die Zielgruppe aussehen?

00:08:36: Wie könnte vielleicht meine Werte

00:08:38: aussehen?".

00:08:39: Manchmal entwickeln sich da auch neue Business-Ideen.

00:08:42: Manchmal liegt auch gar nichts auf dem Tisch wenn der Kunde die Zielkruppe nicht kennt oder seine Werte noch nicht kennt.

00:08:48: Da sind dann Löcher und da geht er meistens zurück und sagt ich brauche nochmal Coaching Ist auch passiert, also das Bildstark Sprache ist da wirklich ein sehr starkes Gestaltungselement.

00:08:59: Ich hatte mal eine Kundin, die ihre ganze Bilder weit auf dem Tisch liegen sah und sie gesagt, wow!

00:09:04: Das ist jetzt mein Business.

00:09:06: Weil wir dann nochmal richtig intuitiv und persönlich eintauchen.

00:09:10: Wie würdest du davor gehen oder wie bist du schon dabei vorgegangen?

00:09:13: Wenn du das ich sag jetzt mal für KI-Bilder sozusagen oder mit KI entwickelt hast?

00:09:20: Eine gute Frage, weil wir das ja auch oft online und diese Workshops online anbieten.

00:09:25: Da gehen wir auch mit Hilfe von KI vor.

00:09:28: Wir schauen uns die Kanäle an, Instagram-Kanal zum Beispiel.

00:09:31: du kannst das screenshot machen und dann bitte doch mal die KI dir das einzuschätzen.

00:09:36: habe ich denn hier eine Bildsprache?

00:09:37: was würdest du verbessern?

00:09:39: Und teilweise kriegst du schon richtig tolle Tipps.

00:09:43: Du musst aber natürlich tiefer einsteigen in den Inhalt.

00:09:47: Und dafür gibt es mich ja dann, aber ein bisschen zu erklären was kannst du wirklich umsetzen und was nicht?

00:09:54: Aber das ist wahnsinnig hilfreich!

00:09:56: Das gebe ich meinen Kunden auch immer mit in den Trainings-, aber auch ein kleines Ausrufezeichen dahinter gibt keine fremden Bilder ein.

00:10:05: Keine fremde Person.

00:10:07: Das sollte schon noch eine Hemmschwelle sein.

00:10:09: Ihr habt's gehört.

00:10:11: Verwendet'n Ja, aber eben mit Bedacht und nicht einfach.

00:10:16: Ab welchen Punkt wird die Sprache für dich strategisch relevant und nicht nur gestaltet?

00:10:22: Wenn Sie die Marke vertritt.

00:10:24: Wir haben es ja schon mal kurz angesprochen, wenn sie wirklich für ein Business steht.

00:10:29: Kleines Beispiel ist schon viele Jahre hier Einkunde hat seine Marke komplett überarbeitet.

00:10:35: Das war ein sehr großes Projekt.

00:10:37: Inhaltlich stand alles, die Werte wurden ausgearbeitet.

00:10:41: Texte waren auch formuliert.

00:10:42: welche Tonalität wollen wir auch sprechen?

00:10:45: und zum Schluss das war ein langer Prozess sagte dann der Geschäftsführer und die Bilder kaufen wir ein.

00:10:51: Das ist eigentlich der ganze Prozess nicht zu Ende gedacht weil das ist für mich das E-Pünktchen Wenn du weißt wer du bist wenn du weisst was deine Marke ausmacht Dann setzt du da drauf den E Punkt und visualisierst das.

00:11:06: Das war für mich auch immer am Anfang früher, als die Kunden zu mir kamen.

00:11:08: Ich brauch Bilder von der Webseite.

00:11:10: Ja, Webseiten wie sie aus, was hast du?

00:11:12: Was ist deine Inhalte?

00:11:13: Weiß ich denn nicht.

00:11:14: Dann hab' ich oft gesagt geh noch mal zurück.

00:11:17: Auerst mal die Inhalter deiner Seite und dann setzen wir dazu die Bilder rein.

00:11:22: also das sind wirklich die Sprechen für deine Strategie, die Sprächen für deine Marke.

00:11:27: Fällt dir vielleicht spontan auch eine Marke oder ein Unternehmen, sag ich jetzt mal einen.

00:11:31: Die auch schon auf diese Art und Weise strategisch sinnvoll vielleicht auch KI-Bilder von richtig einsetzen?

00:11:39: Oder sagst du wir sind dann noch eher von der Übungsphase da braucht es noch ein bisschen bis Unternehmen das auch wissen richtig einzusetzen.

00:11:47: Bildsprache an sich in Detail mit Wiedererkennungswert ist natürlich in der Modebranche ganz stark verbreitet, auch in der Werbung an sich.

00:11:55: Es gibt Unternehmen in mobilen Firmen zum Beispiel die jetzt nicht nur leere Räume zeigen sondern die auch mit KI Bilder von Familien generieren und das Leben und die Emotionen dadurch mehr zum Ausdruck bringen.

00:12:08: Das ist ein großer Futter.

00:12:09: WWF hat in der Schweiz eine Kampagne gestartet Touristenpunkten, wo man gern wandern geht in der Natur und hat da große Bilder aufgehangen wie die Natur in zehn oder zwanzig Jahren aussieht.

00:12:24: Das ist jetzt nicht in einer Bildsprache aber das ist KI richtig gut genutzt.

00:12:30: ich habe auch gelesen von einem Weingod in Italien Die haben sich eine K.I.-Künstlerin geholt und sie haben sich neue Etiketten machen lassen.

00:12:40: Komplett mit KI sieht auch aus wie KI Kunst und trotzdem kannst du den Inhalt des Weines erkennen.

00:12:47: Und das ist ihre neue Marke, großartig!

00:12:50: Wie sorgst du dafür dass die Bildschrache über verschiedene Kanäle hinweg Konsistenz bleibt?

00:12:57: Obwohl die Anforderungen sehr unterschiedlich sind.

00:13:00: Ja, das ist zum ersten natürlich mit dem Bild-Guide.

00:13:04: Also ich empfehle wirklich jeden im Bild-GUIDE sich zuzulegen.

00:13:07: große Unternehmen haben meistens ein Bild-Guide viele sind auch öffentlich.

00:13:11: kann man noch einen sehen und schauen wie der anstanden?

00:13:15: Ich empfehlen es aber auch kleinen Unternehmen und auch selbstständigen macht den Bild-guide aus dieser Arbeit.

00:13:22: aus diesem Mut oder was die Kaidia sagt über deine eigenen Bilder, entsteht ja auch schon so eine kleine Guideline und dann kannst du schauen welche Kriterien sollen meine Bilder erfüllen.

00:13:34: Vielleicht ich arbeite immer mit einem bestimmten Objektiv.

00:13:37: unser Smartphone hat verschiedene Objektive.

00:13:41: Ich arbeite grundsätzlich mit Weitwinkel.

00:13:43: Ich habe neulich ein Video gesehen über Handwerk.

00:13:46: da wird ganz groß mit extrem weitwinkelte Arbeit weil die Hand dadurch viel größer wirkt.

00:13:52: Motive, die näher am Objektiv sind.

00:13:54: Die werden einfach groß!

00:13:56: Also es ist ein ganz volles Gestaltungsmittel.

00:13:58: Das kann zum Beispiel ein Thema sein.

00:14:00: Es kann auch sein für Einzelunternehmer, als man sagt ich habe eine bestimmte Farbe mit der ich arbeite.

00:14:05: Wirklich immer so einen kleinen Richtlinie.

00:14:07: das kann auch ein A-Vierplatz sein was sich auch Kunden mitgebe.

00:14:12: wir haben jetzt auch eine Guidelineschreiben der gerade für Möbelhersteller.

00:14:16: die Monteure gehen durch die ganze Welt und sie haben so eine kleine Checkliste.

00:14:20: Acht darauf, dass wir darauf die Einheit reinkriegen.

00:14:25: Ich glaube für Selbstständige ist das auch immer eine Hausfahrt und ich meine, sie können es irgendwo abspeichern und finden uns erst nicht wieder.

00:14:31: Deswegen mein Geschütz weil ich das dann selber gemacht habe ab dem Zeitpunkt wo ich dann auch mal sowas in die Hände bekommen hab inklusive Logo usw.

00:14:38: Wenn ihr Kanwa oder Adobe Express habt, dann gibt's dafür... Bereiche wie den Markenkid, wo man mittlerweile nicht nur Logo-Farben und so weiter hinterlegen kann.

00:14:46: Man kann Fotos hochladen aber man kann auch seine eigene kleine Richtlinie hinterlegen.

00:14:51: das ist so ein Dokument dass kann war automatisch generiert.

00:14:55: da könnt ihr all diese Details dir vielleicht an euren Grafikdesigner oder euer Bildspracheexperten wie Simone Anjan bekommt.

00:15:02: das könnt ihr dann alles dazu sagen reinkupieren oder auch reinreiben.

00:15:06: Dann habt ihr das wirklich an einem Ort.

00:15:09: Ihr müsst nur daran denken, wenn ihr das Tool dann nicht mehr verwendet ist vorher dann runterzuladen damit ihr das dann auch wieder in der Hand habt.

00:15:14: Und das wäre dann der perfekte Ort.

00:15:16: also für mich ist er zumindest wenn es um solche Dinge gibt, damit ich sie nicht vergesse oder verliere sondern sie halt immerhin einfach abholen soll.

00:15:25: Ja also da muss ich kurz einhangen, das ist großartig Steffi weil genau das ist nämlich das Problem.

00:15:30: Die Dinge müssen auf einem Platz sein dass du die wirklich immer wieder verwertest.

00:15:33: Das ist eine tolle Tippekammer, der wusste ich auch noch nicht aber das werde ich jetzt auch umsetzen.

00:15:38: Ich weiß du kannst dir eigene Mutpots bauen Aber auch Vorlagen

00:15:42: bauen,

00:15:42: ne?

00:15:42: Das mache ja auch immer wieder und meine Gründe auch.

00:15:44: Aber die Idee natürlich da auch dein Bildsprache Guide mit rein zu tun Ist großartige.

00:15:49: Wirklich.

00:15:50: Was verändert sich in der Bildsprach wenn sich die Content-Strategie einer Marke entwickelt?

00:15:55: Und was sollte bewusst gleich bleiben?

00:15:57: Gute Bildsprache lebt davon, dass es sich weiterkirkelt.

00:16:01: Genauso wie auch eine Marke.

00:16:03: aber wir sollten uns weiterentwickeln in der Bildsprach, aber nicht die eigene Identität verlieren.

00:16:07: das macht ja eine Marge auch nicht.

00:16:09: Eine Marke wird dann nie plötzlich verändert ist von heute rot morgen blau sondern das geht ja so langsam schrittweise, dass man sich den neuen Markt oder auf den neuen Werten anpasst.

00:16:21: genau also weiterentwickeln, ja aber nicht komplett umgestalten.

00:16:27: Was kann sich verändern?

00:16:29: Du kannst ein bisschen vielleicht die Zirkruppe anders ansprechen du kannst Formate ändern.

00:16:34: Die Motive können vielleicht ein kleines bisschen anders werden weil du andere Inhalte hast.

00:16:39: was ich aber nicht verändern sollte ist im Prinzip wenn du für Menschen da bist Dienstleistung dass die Nähe zu Menschen muss bleiben.

00:16:47: Die Farben müssen werden vor allem auch das Licht und Die Werte, die du hast, die ändern sich ja auch nicht.

00:16:53: Und die visualisierst du ja auch.

00:16:56: Wenn man Klarheit

00:16:57: z.B.,

00:16:59: wie würdest du Klarheit visualisieren?

00:17:01: Das ist jetzt kein Bild mit einem Blüßsofa, was mit dem fallbeladenen Tisch in der Ecke steht auf der Büschstabe und die Zeitschriften.

00:17:09: Sondern Klarheit ist wirklich ein Bild, das eher etwas minimalistisch geht, feine Linien hat, hell vor allen Dingen für eine gute Struktur steht Und das ist ja auch das, was uns das Vertrauen auslöst in den Dienstleister.

00:17:26: Diese Planung braucht

00:17:27: Bildsprache

00:17:28: damit sich strategisch wirksam ist.

00:17:30: und wo darf oder muss sie offen bleiben?

00:17:32: Das hatten wir jetzt hier und da schon ein bisschen so angerissen aber vielleicht magst du es nochmal noch mal auf den Punkt bringen.

00:17:40: Ja, das ist trotzdem eine gute Frage sich auch damit mal auseinanderzusetzen.

00:17:44: Den Prozess habe ich ja schonmal kurz erklärt aber es ist echt in der Tat zum Anfang gesagt die Positionierung ist ganz ganz wichtig.

00:17:52: Das ist ja auch für die Social Media Strategie.

00:17:54: ohne Positionierung passiert eigentlich gar nichts.

00:17:58: Wenn die steht Ist es eigentlich ein sehr schöner kreativer Prozess den man am besten wenn man im Team arbeite mit dem ganzen team macht egal ob die Mitarbeiter, das Team in Social Media arbeiten oder nicht.

00:18:12: Sondern bebeinsam an dieser Bildsprache arbeiten heißt auch wir kriegen wirklich Verständnis für die Intelligentität des Unternehmens wo wir arbeiten und die Grundlagen sind dann eigentlich schnell definiert wenn die Bilderwelt steht.

00:18:25: Das heißt die Grundlage sind die fotografischen Gestaltungsmittel Und da sollte man sich natürlich Unterstützung holen und anschließend wird herausentwickelten Guideline, wie setzt du die um?

00:18:37: Ich mache meistens noch dazu, wie setzt Du die mit dem Smartphone um.

00:18:42: Also wenn die Positionierung steht ist es ein schöner kreativer Prozess der relativ schnell gehen kann.

00:18:51: Ja.

00:18:51: Wie wir bei der wistigen Erinnerung sind macht erstmal eure Grundlagenarbeit klar Denn die läuft in alles rein.

00:18:58: Es hat sogar eine Bildsprache!

00:19:00: Und eins kann ich kleiner anführen, auch Geduld mit dir selber du setzt dich nicht von ein Tag auf den anderen oben sondern das ist auch im Prozess des Prozesses wie wir haben es ja neulich in einem Post geschrieben, dass es wirklich wie Fahrschule machen und Autofahren lernen.

00:19:13: Welche Fragen sollten sich Teams regelmäßig stellen um sicherzugehendes Bildsprach und Konzentrationen noch zusammenlassen?

00:19:21: Regelmäßig sind es im Prinzip drei Fragen.

00:19:24: Spiegel unsere Bilder, noch das Wiederwohl für wir stehen.

00:19:30: Erkennen Menschen unsere Marke wieder ohne das Logo draufzusehen?

00:19:34: Das ist nochmal eine ganz tolle Frage!

00:19:37: Das heißt hast du wirklich deine fotografischen Gestaltungsmittel alle so umgesetzt dass die auch dein Werten entsprechen?

00:19:45: Passt die visuelle Wirkung zu den Botschaften die wir senden?

00:19:49: Frag dich auch immer welche Botschaft willst Du senden wie dem andere das Bild war.

00:19:55: Und das sollte man immer regelmäßig hinterfragen, egal ob man einen passenden Bildsprachigeid hat oder am entwickeln ist.

00:20:04: aber genauso wie die Marke sollte er regelmäßig überarbeitet werden.

00:20:08: es ist ja auch so dass du den der Bildsprache Geit.

00:20:11: da ist ja eigentlich nur die Grundlage.

00:20:14: in dem Rahmen bewegst du dich Und wir hatten ja auch vor uns die Frage.

00:20:18: Ich glaube, ich habe sie gar nicht richtig beantwortet was offen bleiben soll.

00:20:21: Da komme ich noch mal drauf zurück.

00:20:23: Du bewegst dich in dem Rahmen aber du musst auch die Möglichkeit haben.

00:20:27: zum Beispiel für Kampagnen hast du bestimmte Zielgruppen.

00:20:30: Du sprichst nicht alle an dass du damit ein ganz ganz anderen Bildsprache arbeitest, die du vielleicht für LinkedIn z.B.

00:20:37: auch nimmst.

00:20:37: Es gibt auch Unterschiede Instagram und LinkedIn und das sollte auch regelmäßig, regelmäßig ein bisschen überarbeitet werden bin Ja, genau.

00:20:47: Und nochmal zum Offenbleiben und zur Kampagne ist da würde ich auch noch mal empfehlen – das macht auch Spaß!

00:20:53: Wenn das Kampagnenthema steht zu sagen wie visualisiere ich das?

00:20:57: Und da auch noch einmal in Bilderarbeit gehen und diese Merkmalet der Kampagner einfach zu bebildern.

00:21:05: Einfach Bilder ausschneiden, raussuchen und aufkleben und sagen guck mal so könnt es aussehen.

00:21:12: Dann bringt das auch in unsere Unterbewusstsein durch

00:21:15: Wenn du einen Wunsch frei hättest, wenn es um sozusagen KI und Bildsprache geht für die Zukunft.

00:21:23: Was würdest du dir da wünschen?

00:21:25: Ich würde mir wünscht dass die Entwicklung von KI irgendwann einen Stopp setzt, wenn das um kreative Bildsprach geht.

00:21:35: Dass wir wirklich noch selber Hand anlegen und sagen Das bin ich!

00:21:40: Das gehört zu mir Weil man kann es in die KI eingeben.

00:21:44: Ich habe ja auch GPTs entwickelt, die ich mein Kunden zur Verfügung stelle, die aber nur abfragt und zusammen fasst.

00:21:52: Die aber nicht die Antworten gibt denn die sollten wir selber finden.

00:21:56: Wir können Bilder eingeben und können sagen mach mir aus dem Bild jetzt ein neues Bild.

00:22:00: das übe ich hier auch mit den Kunden In meinen Workshops.

00:22:03: ich über über aber auch mit ihnen Bilder lesen lernen und per Hand aufschreiben wie charakterisierst du dieses Bild?

00:22:11: und mache daraus ein Promt.

00:22:12: Und dieses Zwischending, wir sehen etwas... Das ist ja auch was wir Fotografen lernen müssen, ne?

00:22:18: Was für uns ganz schwer ist!

00:22:19: Wir sehen das Bild und fotografieren.

00:22:21: Jetzt sehen wir, wir müssen aufschreiben und nehmen die KI.

00:22:24: Und diesen Zwischenschritt der sollte bei uns bleiben.

00:22:27: Sonst überlassen wir den ganzen Prozess der visuellen Kommunikation der KI.

00:22:31: Dann verlernen wir auch vielleicht ein Stück weit das visuelle Denken, sag ich mal.

00:22:35: Ja, ja.

00:22:37: Leider ist es ja so dass dass die visuelle Kommunikation manchmal noch ein bisschen stiefmütterlich behandelt wird.

00:22:44: Und es ist halt ein einfacher Weg, das mit KI dann zu machen.

00:22:49: Das verleitet natürlich wieder einen Hauptanteil des visuellen Denkens, da natürlich auch an die KI abzugeben.

00:22:55: Es verleiht total!

00:22:56: Ich finde das ja auch voll cool.

00:22:58: Ich finde sehr total cool was da immer über heraus kommt und wir kriegen jetzt wirklich Bilder, die mittlerweile eins zu eins sind.

00:23:05: Aber man muss halt eben vorher... notwendige visuelle Denkarbeit, wie du schon gesagt hast eben übernehmen.

00:23:11: Wir müssen die Vorarbeit leisten und wir müssen auch das Kontrolling machen.

00:23:15: passt es noch zu uns.

00:23:17: Gibt dir das war ein schönes Schlusswort würde ich sagen.

00:23:19: Ja wunderbar vielen Dank!

00:23:22: Vielen dank dass ihr heute wieder dabei wart und ein herzliches Dankeschön an Simone Naumann für die klugen anschaulichen und im wahrsten Sinne des Wortes bildhaften Einblicke in die Welt der Bildsprache.

00:23:32: Ich hoffe diese Folge hat euch motiviert eure Bilder nicht mit

00:23:36: nach

00:23:37: schön oder passt irgendwie auszuwählen, sondern genauer hinzuschauen.

00:23:41: Welche Geschichte erzählen Sie?

00:23:43: Welche Haltung transportieren sie?

00:23:45: und würden Menschen eure Marke auch dann erkennen wenn das Logo mal Urlaub macht?

00:23:49: Wir haben gelernt Bildsprache ist kein Dekothema,

00:23:52: sondern

00:23:53: ein strategisches Werkzeug.

00:23:54: Sie braucht Positionierung, Klarheit, ein bisschen Geduld und manchmal auch einen sehr gut gefüllten Zeitschriften-Schrank.

00:24:01: Und ja, KI darf gerne mitspielen.

00:24:03: Aber bitte nicht als alleinige Kreativdirektoren!

00:24:07: Vergesst nicht den Podcast zu abonnieren damit ihr keine Episode verpasst und wenn ihr Fragen oder Feedback habt schreibt mir oder klickt auf dem Link in den Schonungs.

00:24:16: Bis zum nächsten Mal bleibt sichtbar, denkt strategisch und rockt eure Content-Strategien – nicht nur mit Worten sondern auch

00:24:24: mit Bildern.

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